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Frisches Wasser für die Papierproduktion: Dosierpumpe delta® in einer Papierfabrik

Frisches Wasser für die Papierproduktion: Dosierpumpe delta® in einer Papierfabrik

Zeitungen, Zeitschriften, Spezialpapiere oder einfach für den Drucker: Papier begleitet uns. Eine aktuelle Studie von Hewlett-Packard belegt, dass die Bedeutung von Papier in Unternehmen ungebrochen stark ist. Gedruckte Unterlagen werden nach wie vor als zentrale Basis für die interne Entscheidungsfindung herangezogen. Die Studie zeigt: Papier wird uns noch lange als Informationsträger begleiten. Aber was steckt eigentlich hinter den weißen Blättern, die wir jeden Tag selbstverständlich verwenden?

Das Herstellen von Papier ist ein komplexer Prozess. Moderne Papiermaschinen arbeiten 24 Stunden am Tag mit einer Geschwindigkeit weit über 100 km/h.


Papierherstellung mit der Dosierpumpe delta®

Das finnische Traditionsunternehmen UPM zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Papier-, Zellstoff- und Holzprodukten. UPM betreibt Produktionsstätten in 14 Ländern. Alleine am Produktionsstandort in Schwedt, zwischen Berlin und Stettin nahe der polnischen Grenze, werden pro Jahr rund 300.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier produziert. Die Lösungen des Heidelberger Unternehmens ProMinent unterstützen UPM in reibungslosen Abläufen. „Wir müssen selbst geringe Mengen Chemikalien exakt und mengenstabil dosieren können“, sagt Peter Bremer, Senior Specialist Mechanical Maintenance bei UPM Schwedt. „Hierfür setzen wir zum Beispiel auf die Dosierpumpe delta®.“ Sie ist über ein großes beleuchtetes graphisches Display leicht zu bedienen und arbeitet je nach Anforderung im kontinuierlichen oder pulsierenden Betrieb. Die Pumpe leistet von 7,5 bis 75 Liter pro Stunde, bei einem Druck von 25 bis 2 bar. Zudem kann sie leicht an das Medium angepasst werden – ein Vorteil auch für den Einsatz bei UPM: Dort wird sie zur Dosierung vieler unterschiedlicher Chemikalien eingesetzt, die über verschiedene chemische und physikalische Eigenschaften verfügen. „Für uns ist die hohe Zuverlässigkeit der Pumpe ein großer Pluspunkt“, sagt Bremer.

In Schwedt wird die Dosierpumpe delta® unter anderem für die Aufbereitung des Frisch- und Abwassers verwendet. In der Frischwasseraufbereitung misst die Dosierpumpe Delta dem Wasser ein Flockungsmittel bei, das die im Wasser enthaltenen Schwebstoffe aufflockt. Bei der anschließenden Filterung bleiben die Flocken im Sandfilter hängen – so kann das gereinigte Wasser erneut in der Papierproduktion verwendet werden. Die Dosierpumpe ermöglicht eine exakte Kontrolle über die eingesetzte Menge des Flockungsmittels. Das ist bei den derzeitigen Chemikalienpreisen wichtig und auch für die Herstellung entscheidend, da der nachfolgende Produktionsprozess nicht durch falsches Dosieren negativ beeinflusst wird.


Die richtige Dosierung – auch der Umwelt zuliebe

In der Abwasserreinigung verfügt UPM Schwedt über ein dreistufiges Verfahren, während dessen das Wasser mechanisch, chemisch und biologisch gereinigt wird. In der aeroben biologischen Reinigungsstufe wird eine große Menge Luft in ein Belebungsbecken geblasen. Das ist notwendig, um optimale Bedingungen für die Bakterien zu schaffen, die die schädlichen Inhaltsstoffe des Abwassers abbauen. Ein unerwünschter Nebeneffekt der Luftzufuhr ist die Bildung eines hohen Schaumteppichs auf den Becken. Auch hier kommt die Dosierpumpe delta zum Einsatz: Sie gibt einen Entschäumer ins Wasser. Dabei dosiert sie so genau, dass sich kein großer Schaumteppich bildet. Neben dem Kostenfaktor spielt für UPM vor allem der Umweltaspekt eine große Rolle. Es wird ein großes Augenmerk darauf gelegt, Chemikalien nur in der technologisch erforderlichen Menge einzusetzen.

Bei UPM Schwedt wird die Technik von ProMinent seit Produktionsbeginn eingesetzt. „Für unsere Prozesse ist es wichtig, dass Abläufe konstant sind und wir auch in der Weiterentwicklung der von uns verwendeten Technologie immer auf dem neuesten Stand sind“, sagt Peter Bremer. „Mit dem Service und der Beratung durch die Kollegen von Prominent sind wir sehr zufrieden.“
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