Grundvoraussetzung für Höchstleistungen der Athleten dieser Disziplinen ist die Einhaltung optimaler Wasserbedingungen. Hier gilt es die hohen Qualitätsrichtlinien des Dachverbandes der nationalen Schwimmverbände - der FINA (Fédération Internationale de Natation Amateur) zu erfüllen. Mit seinen Wasseraufbereitungsanlagen wird ProMinent ProMaqua den hohen Anforderungen gerecht und sorgt mit Ozonerzeugungsanlagen für eine umweltfreundliche hygienische Aufbereitung des Wassers in allen Trainings- und Schwimmwettkampfbecken.
Ozon ist das stärkste Oxidation- und Desinfektionsmittel, das ein außerordentlich breites biozides Wirkungsspektrum aufweist. Es wirkt sehr schnell und effizient bei fast allen bekannten Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen. Sein wesentlichster Vorteil besteht darin, dass es keine unerwünschten Nebenprodukte erzeugt und zu Sauerstoff zerfällt. Damit ist es eine höchst effiziente und umweltfreundliche Möglichkeit zur Wasserdesinfektion.
Neben der Desinfektion des Wassers mit Ozon werden, bedingt durch die Oxidation, auch organische Stoffe wie beispielsweise Huminsäuren, Trihalogenmethane und Chloramine abgebaut. Mit der Entwicklung ihrer ersten Ozonerzeugungsanlage im Jahr 1971 legte ProMinent den Grundstein für eine umweltfreundliche Wasserdesinfektion. In den Anlagen wird Ozon aus reinem Sauerstoff oder dem Sauerstoff der Umgebungsluft erzeugt und in das Wasser dosiert. Auch bei einer hohen Luftfeuchte wird durch die integrierte Luftaufbereitung eine betriebssichere Ozonerzeugung gewährleistet.
Reines Wasser bei Olympischen Sommerspielen
Das Heidelberger Unternehmen sorgte bereits bei den Olympischen Spielen 1972 in München für kristallklares Wettkampfwasser und in der Folge bei den olympischen Sommerspielen in Seoul 1988, in Barcelona 1992, in Sydney 2000 und in Athen 2004. Auch zur Wasseraufbereitung bei den olympischen Sommerspielen in Beijing kommen ProMaqua® Produkte zum Einsatz: Insgesamt sieben Ozonerzeugungsanlagen der Baureihe Bono Zon® stellen die geforderte Wasserreinheit in den Schwimmzentren „Wasserwürfel“ und Yingdong sicher. Es gilt rund 16.000 Kubikmeter Wasser in den sechs Trainings-, Tauch- und Wettkampfschwimmbecken zuverlässig zu desinfizieren. Die kompakt aufgebauten Bono Zon® Anlagen sind dank speicherprogrammierter Steuerung und übersichtlichem Anzeige- und Bedienfeld einfach und sicher zu bedienen. Die Ozonerzeuger wurden auf einen geringen Strom- und Kühlwasserverbrauch optimiert und sind somit äußerst umweltfreundlich. Für eine exakte Dosierung von Desinfektionsmitteln, Chemikalien zur pH-Wert-Einstellung und Flockungsmittel sorgen insgesamt 18 Membrandosierpumpen Typ Sigma und Vario in Kombination mit vier Reglern DULCOMARIN® und neun Reglern D1C. Alle hierfür relevanten Wasserparameter werden von insgesamt 37 Sensoren DULCOTEST® erfasst.
Folgende Trainings- und Schwimmwettkampfbecken der Olympischen Spiele in Beijing sind mit Aufbereitungsanlagen von ProMinent ProMaqua ausgerüstet:
| Olympische Trainings- und Schwimmbadbecken |
Pool Abmessungen [L x B x T][m] |
| Schwimmwettkampfbecken im Nationalen Schwimmzentrum “Wasserwürfel” |
50 x 25 x 2 |
| Sprungwettkampfbecken “Wasserwürfel” |
25 x 25 x 5 |
| Trainingsbecken im Nationalen Schwimmzentrum “Wasserwürfel” |
50 x 25 x 2 |
| Schwimmbecken für Wasserballet in Yingdong Schwimmzentrum |
50 x 25 x 2 |
| Trainingsbecken für Wasserballet im Yingdong Schwimmzentrum |
50 x 25 x 2 |
| Sprungtrainingsbecken im Yingdong Schwimmzentrum |
25 x 25 x 5 |
Wasseraufbereitung von ProMinent bei sportlichen Wettkämpfen
| Jahr |
Stadt |
Land |
Bezeichung |
| 1972 |
München |
Deutschland |
Olympische Spiele |
| 1988 |
Seoul |
Südkorea |
Olympische Spiele |
| 1990 |
Peking |
China |
Asia Games XI Asienspiele |
| 1992 |
Barcelona |
Spanien |
Olympische Spiele |
| 1999 |
Hauptstädte |
weltweit |
Swatch-Wave |
| 2000 |
Sydney |
Australien |
Olympische Spiele |
| 2004 |
Athen |
Griechenland |
Olympische Spiele |
| 2008 |
Peking |
China |
Olympische Spiele | |