Seit kurzem agieren auch einige Azubis von ProMinent, vom Heidelberger Physikalischen Institut sowie vom Kirchhoff-Institut für Physik grenzüberschreitend - beteiligt sind sie nämlich an einem deutsch-rumänischen Projekt zum Aufbau einer mobilen Satellitenanlage.
Im Zuge der Ausbildung wurde diese auf drei Jahre hin angelegte Projektarbeit gemeinsam mit ausgewählten Schülern eines Technischen Gymnasiums in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) aus der Taufe gehoben. Die Kontakte waren über einen Lehrer der Heidelberger Carl-Bosch-Berufsschule geknüpft worden. Neben Ruperto Carola, die dieses Projekt mit einem namhaften Betrag finanziell unterstützt, konnten weitere Sponsoren mit ins Boot geholt werden - so etwa Gerda Tschira oder auch ProMinent Dosiertechnik GmbH.
Ziel ist es, so erklärte Herr Wandernoth, Projektleiter der Carl-Bosch-Schule, "eine mobile Satellitenanlage zu planen und zu fertigen, die durch Stellmotoren die einzelnen Satelliten selbständig findet." Die Schüler in Hermannstadt sollen dabei den elektronischen, die Heidelberger den mechanischen Teil übernehmen. Die ProMinent Azubis erstellen die Technischen Zeichnungen, 3D Animationen und die Präsentation des Projekts. Die Elektronik umfasst die Steuerung der Satellitenanlage und eines Solarpanels, das sich mit der Sonne drehen soll. Beim mechanischen Teil geht es darum, das Getriebe zum Ausrichten des Solarpanels und der Satellitenschüssel herzustellen.
Fast wichtiger als diese fachliche Arbeit sind aber die gesammelten Erfahrungen und das Kommunizieren mit Schülern aus einem anderen Land. Das, was man als interkulturelle Kompetenz bezeichnet, wird in einem hohen Maße von den Schülern erworben. Zwei Treffen haben bereits stattgefunden: eines in Rumänien und eines hier in Heidelberg. Über den weiteren Fortlauf des Projektes werden wir berichten.
Beteiligte Einrichtungen
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